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Über hundert Retter für Ernstfälle auf See und an Land

30.07.2016 14:37

Freiwillige von THW und DLRG auf der Travemünder Woche
Briefing für die Retter: Jeden Morgen besprechen die Einsatzleiter mit ihrem ehrenamtlichen Team den Tag. Foto: segel-bilder.de

Jeden Morgen um neun Uhr ist es soweit: Die Rettungs- und Sicherungskräfte der Travemünder Woche treffen sich zur Einsatzplanung und Lagebesprechung des Tages. Ohne sie wäre nicht gewährleistet, dass die schönste Regattawoche der Welt sicher über die Bühne geht – weder an Land, noch auf dem Wasser.

Knapp 110 Ehrenamtler der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) und der Wasserwacht des Deutschen Rotes Kreuzes (DRK) lösen täglich die Leinen der 36 Einsatzboote, um im Ernstfall für die 1300 Segler auf Jollen, Skiffs und Kielbooten da zu sein. Die Bootscrew von DLRG und DRK, jeweils bestehend aus Bootsführer, Bootsmann, Rettungsschwimmer und Rettungssanitäter oder -assistent, sind bei Verletzungen der Segler und Seglerinnen und Notlagen aller Art zur Stelle. Die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks dagegen, wenn es um Bruch an Bord geht, geschleppt werden muss, Bahnmarken gelegt werden müssen oder sonstige Arbeiten nötig sind, die mit den Aluminiumbooten mit Bugklappe und mindestens 100 Pferdestärken am Heck ein Leichtes sind. Sven Slowak hat die Einsatzleitung der Sicherungskräfte auf dem Wasser inne, gemeinsam mit Ulrike Schuhmacher. „Wir teilen uns den Job“, so Slowak. „Ob da einer in rot oder blau vorne steht, ist ja egal.“

Wenn die Segler, und damit auch die Wasserrettungskräfte, am Nachmittag vom Wasser zurückkehren und sich die Festivalmeile der Travemünder Woche füllt, haben die landseitigen Retter Konjunktur. „Wir sind mit rund 25 ehrenamtlichen Einsatzkräften des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter, des Arbeiter-Samariter-Bundes und des Deutschen Roten Kreuzes, alle aus Lübeck, vor Ort“, erklärt Olaf Schmidt vom Deutschen Roten Kreuz.

Egal ob auf See oder an Land – der Job zehrt. Zur Stärkung steht für alle ehrenamtlichen Helfer eine warme Suppe bereit: Im Helferzelt hinter der Volvo Lounge unterstürzt Erasco die Travemünder Woche, die eben nur funktioniert, da weit über einhundert ehrenamtliche Sicherungskräfte ihre Freizeit für sie einsetzen.

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